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1909 – 1945: Mit Pioniergeist geboren

Früh übt sich...

William Mosset wurde am 3. Juni 1909 im kleinen Dorf Hölstein geboren und schloss dort eine Ausbildung zum Feinmechaniker ab. In seiner knapp bemessenen Freizeit experimentierte und tüftelte William eifrig im Keller seines Elternhauses, wo er sich eine einfache Werkstatt eingerichtet hatte.

Eine wegweisende Erfindung

Und die erste Erfindung liess nicht lange auf sich warten: im Frühling 1929 entwickelte er ein Werkzeug, das alle 32 Löcher einer Platine in einem einzigen Arbeitsgang sauber und hochpräzise ausstanzte. Er stellte dieses Wissen seinem damaligen Arbeitsgeber zur Verfügung; gleichzeitig bildete diese Erfindung aber auch das Fundament für das eigene Unternehmen.

Berufsjahre bei Oris

Seine Fortbildungspläne wurden vorerst vereitelt. Stattdessen erlernte William bei Oris das Konstruieren und übernahm, erst 22-jährig, den Bereich „Assortiment“, wo die komplette Schaltung einer Uhr (Hemmungsrad, Anker, Hebelscheibe) hergestellt wurde.

Trotz der hohen Verantwortung bezweifelte er als vorwärtsdenkender und initiativer Berufsmann seine Aufstiegsmöglichkeiten und beschloss, sich baldmöglichst in der Uhrenbranche selbständig zu machen. 

Voller Tatendrang in die Unabhängigkeit

Neben seiner Aufgabe als Fabrikationsverantwortlicher absolvierte er am Feierabend ein Fernstudium und entwickelte eine Reihe kleiner Pivotier- und Poliermaschinen für die Uhrenindustrie. Als grösste Herausforderung bezeichnete er die Entwicklung des sogenannten Karussells, eine Fräs- und Bohrmaschine, auf welcher 20 Arbeitsoperationen kreisförmig nacheinander ausgeführt werden können. Den Schritt in die Selbständigkeit wagte er am 1. November 1944 mit sieben Mitarbeitenden.

 
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